Beim Bau seines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im bayrischen Berching hatte Bauherr Richard Großhauser eine klare Vorstellung: Es sollte kein Haus von der Stange werden. Sichtbetonflächen, eine individuelle Architektur und möglichst viel Flexibilität für die verbaute Technik während der Bauphase spielten dabei eine wesentliche Rolle.
Bei der Herstellung der Decken entschied sich der Bauherr bewusst für einen anderen Weg. Statt der in Deutschland häufig eingesetzten Filigrandecke kam die AluDEK Moduldeckenschalung von RINGER zum Einsatz.
Die Entscheidung für AluDEK brachte vor allem mehr Flexibilität in der Planung und Ausführung. Das System ist einfach aufgebaut, praxisnah in der Anwendung und ermöglicht eine extrem wirtschaftliche Umsetzung. Änderungen und individuelle Anforderungen lassen sich flexibel berücksichtigen, ohne von vorgefertigten Deckenelementen abhängig zu sein. Ein weiterer Vorteil zeigte sich beim Bewehrungsaufwand. Gegenüber der ursprünglich geplanten Elementdecke konnten rund 20 Prozent Bewehrungsstahl eingespart werden.
Im Interview:
Direkt von seiner Baustelle in Berching gibt Bauherr Richard Großhauser Einblicke in den Bau seines individuellen Einfamilienhauses und erklärt, warum er sich bei den Decken bewusst gegen eine Filigrandecke und für die RINGER AluDEK Moduldeckenschalung entschieden hat.
„Ich habe mich gezielt gegen eine Filigrandecke entschieden, weil ich flexibler und leichter in der Umsetzung bin. Außerdem spare ich dementsprechend Kosten.“
Richard Großhauser, Bauherr
Kein Autokran erforderlich
Bei einer Filigrandecke müssen die vorgefertigten Deckenelemente angeliefert und maschinell versetzt werden. Bei diesem Projekt wäre dafür ein zusätzlicher Autokran notwendig gewesen.
Mit der AluDEK fiel dieser maschinelle Zusatzaufwand weg. Die leichten Aluminiumelemente lassen sich einfach handhaben und flexibel auf der Baustelle einsetzen. Das Standardraster von 1,35 × 1,35 Metern sorgt gleichzeitig für eine einfache und systematische Arbeitsweise.
Maximale Flexibilität für Licht-, Abluft & Kühlkonzept
Ein wesentlicher Vorteil der geschalten Ortbetondecke zeigt sich bereits vor dem Betonieren: Sobald die AluDEK eingeschalt ist, können Leitungen, Einbauteile und Komponenten für Licht, Abluft und Kühlung flexibel direkt auf der Schalung positioniert werden.
Anpassungen sind damit auch während der Ausführung noch möglich. Bei einer Filigrandecke ist diese Freiheit durch vorgefertigte Deckenelemente so nicht gegeben.
Gleichzeitig war Sichtbeton eine wichtige architektonische Anforderung des Projekts. Die AluDEK sorgt für eine glatte und gleichmäßige Deckenoberfläche. Das Ergebnis spricht für sich: Technik und Architektur greifen sauber ineinander und die fertige Betonoberfläche wird selbst zum Gestaltungselement.
Damit vereint die gewählte Lösung einfache Planung, praxisnahe Ausführung, hohe Flexibilität für die Gebäudetechnik, geringeren maschinellen Aufwand, wirtschaftliche Vorteile und eine hochwertige Sichtbetonoberfläche. Die AluDEK Moduldeckenschalung zeigt damit gerade beim individuellen Einfamilienhausbau ihre Stärken als flexible und kostenschonende Alternative zur klassischen Filigrandecke.










